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Herkunftsangaben

Herkunftsangaben sind Kennzeichnungen auf Verpackungen, die Verbraucher über die Herkunft eines Produkts oder seiner Zutaten informieren. Sie schaffen Transparenz, fördern nachhaltigen Konsum und sind in vielen Branchen gesetzlich vorgeschrieben. Besonders bei Lebensmitteln und hochwertigen Produkten beeinflussen sie die Kaufentscheidung und das Vertrauen der Kunden.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Herkunftsangaben?

Herkunftsangaben geben an, wo ein Produkt hergestellt wurde oder woher seine Hauptzutaten stammen. Sie können freiwillig zur Vermarktung genutzt oder gesetzlich vorgeschrieben sein. Besonders bei Lebensmitteln, Kosmetika und technischen Produkten sind sie ein wichtiger Faktor für Verbraucher.

Je nach Produktart und Branche gibt es verschiedene Formen der Herkunftskennzeichnung:

  • „Hergestellt in…“ – Gibt an, wo das Endprodukt produziert wurde.
  • „Ursprungsland: …“ – Zeigt, woher die Hauptzutaten stammen (z. B. „Kaffee aus Kolumbien“).
  • EU- & Nicht-EU-Kennzeichnung – Pflichtangabe bei bestimmten Lebensmitteln wie Honig oder Olivenöl.
  • Herkunftsangaben bei Fleisch – Kennzeichnung von Aufzucht-, Schlacht- und Produktionsland.
  • „Made in Germany“ & andere Herkunftslabels – Signalisiert hohe Produktionsstandards und Qualität.

Diese Angaben helfen Verbrauchern, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen, und sorgen für klare Abgrenzung von Konkurrenzprodukten.

Warum sind Herkunftsangaben wichtig?

  • Schaffen Vertrauen & Transparenz – Kunden schätzen es, genau zu wissen, wo ihre Produkte herkommen.
  • Erfüllen gesetzliche Vorgaben – In der EU sind für viele Produkte Herkunftsangaben Pflicht.
  • Unterstützen nachhaltigen Konsum – Verbraucher bevorzugen oft regionale oder fair gehandelte Produkte.
  • Steigern die Markenwahrnehmung – Klare Herkunftsangaben können die Qualität und Einzigartigkeit eines Produkts hervorheben.
  • Verhindern Irreführung – Nur gesicherte Angaben zur Herkunft sind erlaubt, um Verbraucher nicht zu täuschen.

Eine korrekte Herkunftskennzeichnung stärkt nicht nur das Vertrauen, sondern kann auch ein wichtiger Verkaufsfaktor sein – besonders bei Bio-Produkten, Fairtrade-Waren und hochwertigen Erzeugnissen.

Welche Herkunftsangaben sind gesetzlich vorgeschrieben?

Nicht alle Produkte benötigen eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung. In der EU gibt es jedoch klare Vorschriften für bestimmte Waren:

Lebensmittel:

  • Fleisch: Angabe von Geburts-, Aufzucht- und Schlachtland.
  • Milch & Milchprodukte: Herkunftsangaben für die Hauptzutat „Milch“ sind oft vorgeschrieben.
  • Honig, Olivenöl, Obst & Gemüse: Müssen das Ursprungsland aufweisen.

Textilien & Mode:

  • Herkunftsangaben sind nicht immer Pflicht, aber viele Hersteller nutzen „Made in…“ freiwillig als Qualitätsmerkmal.

Technische Produkte & Elektronik:

Kosmetik & Pflegeprodukte:

  • Herkunftsangaben sind nicht verpflichtend, aber viele Marken kommunizieren sie freiwillig für mehr Vertrauen.

Händler und Hersteller müssen sicherstellen, dass sie sich an die jeweils geltenden Vorschriften halten und keine irreführenden Angaben machen.

Praxisbeispiele für Herkunftsangaben auf Verpackungen

  • Milchprodukte: „Hergestellt in Deutschland“ oder „Milch aus der Region“ steigern das Vertrauen der Verbraucher.
  • Schokolade: „Kakao aus nachhaltigem Anbau in Ghana“ unterstreicht Fairtrade- und Bio-Qualität.
  • Fleischverpackungen: „Geboren, aufgezogen und geschlachtet in Frankreich“ – Pflichtangabe gemäß EU-Recht.
  • Kaffee: „100 % Arabica-Bohnen aus Kolumbien“ betont die Herkunft und Qualitätsstufe des Produkts.
  • Wein & Spirituosen: Geschützte Herkunftsbezeichnungen wie „Champagne“ oder „Scotch Whisky“ steigern den Markenwert.

Fazit – Herkunftsangaben als Vertrauensmerkmal für Verbraucher

Herkunftsangaben sind mehr als nur gesetzliche Pflichtangaben – sie beeinflussen die Kaufentscheidung und stärken das Vertrauen der Verbraucher. Unternehmen, die klare und korrekte Herkunftskennzeichnungen nutzen, können sich im Wettbewerb besser positionieren und nachhaltigen Konsum fördern.

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Oft gestellte Fragen

Sind Herkunftsangaben auf allen Produkten Pflicht?

Nein, sie sind nur für bestimmte Produktkategorien wie Fleisch, Honig, Olivenöl oder Obst und Gemüse vorgeschrieben.

Darf „Made in Germany“ verwendet werden, wenn nur die Endmontage in Deutschland erfolgt?

Nein, das Label „Made in Germany“ darf nur genutzt werden, wenn der wesentliche Produktionsprozess in Deutschland stattfindet.

Warum legen Verbraucher so großen Wert auf Herkunftsangaben?

Weil sie damit Qualität, Nachhaltigkeit und Transparenz verbinden – insbesondere bei Lebensmitteln, Mode und Elektronik.

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